Brustverkleinerung gehört oftmals zu einem guten Körpergefühl
Wenn es um körperliche Aspekte geht, dann ist im Rahmen des Körperkults
stets das Gebot gegeben, dass es bitte recht viel von allem sein soll (wenn man mal von Körperfett und viel
Körperbehaarung absieht). Männer sollen groß und breitschultrig sein, viele Muskeln haben und auch anderweitig gut
ausgestattet sein. Frauen sollen am besten lange Beine, große Brüste, und hohe Wangen haben. Und
geschlechtsübergreifend werden volles Haar und eine großer Mund sowie große Augen als attraktiver
empfunden.
„Bigger, faster, stronger!“, so scheint die Devise zu lauten. Doch weniger
ist manchmal mehr. Zwar sind die eben genannten Vorstellungen noch immer weit verbreitet (vor allem in den Köpfen
vieler Männer) und in den Katalogen und Schmuddel Magazinen, den Werbungen in Bild und Film werden sie wohl noch
lange zu Schanden geritten werden. Jedoch ist die Realität weit von diesen Vorstellungen entfernt. So ist nicht
jede Frau mit großen Brüsten besonders glücklich über solche anatomischen “Geschenke“. Zu oft geraten sie ins
Blickfeld irgendwelcher Kerle, mit denen man am liebsten gar nichts zu tun haben will und nicht selten schmerzen
und behindern sehr große Brüste auch bei bestimmten Gegebenheiten (z. B. beim Sport).
Insofern ist nun auch ein Trend zur Brustverkleinerung zu beobachten. Viele Frauen schätzen einfach ein Körpergefühl, dass nicht
durch das stete Gewicht, das zwei große Brüste unweigerlich mit sich bringen, getrübt und beeinträchtigt wird.
Außerdem sind große Brüste als Macho-Magnet auch nicht immer das Wahre. Beauty & Gesundheit kennen keinen
Größenwahn und so ist ein gesundes Maß an Brust auch häufig etwas besser als übergroße Brüste. Letztlich ist es
natürlich eine Frage der Veranlagung und womit man sich wohl fühlt.
Es zeigt sich also, dass die Brustvergrößerung keineswegs das einzige ist, woran man denken kann, wenn man gedanklich die
Brücke zwischen plastischer Chirurgie und der weiblichen Brust schlägt. Denn auch plastische Chirurgen wissen,
dass weniger manchmal mehr sein kann und tragen den entsprechenden Wünschen Rechnung.
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